Das Wanderreiten


Als Wanderreiten bezeichnet man mehrtägige Wanderungen zu Pferd. Die Hauptgangart ist dabei der Schritt.

Dies setzt ein sehr ausgeglichenes und verkehrssicheres Pferd voraus. Die Mehrheit der Wanderreiter (das ist je nach individuellem Stil sehr verschieden) reiten etwa 6-7 Stunden täglich, mit Pausen. Übernachtet wird unter freiem Himmel, bei Bauern, in Zelten, auf Pferdehöfen, in Pensionen  oder Hotels, die Übernachtungsmöglichkeiten für Pferd und Reiter bieten.

Da Wanderreiten eher eine Form von Erlebnisurlaub ist und kein Hochleistungssport, steht die Länge der Strecke nicht im Mittelpunkt. Diese variieren  sehr nach Kondition, Gelände und sportlicher Zielsetzung. Man kann jedoch sagen, dass die Tagesleistung eines eingespielten Reiter-Pferd-Teams, die eines trainierten Fußwanderers etwa um ein Drittel bis zur Hälfte übertrifft.

Wanderreiten heißt, mit dem Pferd den ganzen Tag unterwegs zu sein, möglichst ohne Hektik und ohne Stress.

Dies gibt einem die Möglichkeit, die Natur wieder intensiver zu erleben. Die Hauptsache ist ein schöner Weg, eine erfahrungsreiche Natur, und die Harmonie zwischen Reiter und Pferd. Erfahren sie wie es ist durch stille Täler zu reiten, einem Bachlauf zu folgen und dabei entspannt im Sattel zu sitzen. Das Pferd findet seinen eigenen Weg über Wurzeln, unebenen Boden, an Ruinen vorbei. Lernen sie wieder kleine und grosse Tiere aber auch Pflanzen zu beobachten und entdecken, die uns unter anderen Umständen verborgen bleiben. Es bedeutet auch, öfter zu Fuß zu gehen um seinen Partner, das Pferd zu entlasten.

Zu einem schönen Wanderritt gehört für uns auch, dass Pferd und Reiter am Abend ein angenehmes Quartier finden... Sich mal alleine zurückziehen zu können, die Seele baumeln zu lassen und den Alltag für ein paar Stunden zurückzulassen. Also, packen sie ihren Koffer, und erkunden Sie den Spessart mal vom Pferderücken mit Gleichgesinnten aus. 

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